9.10.2022

Sarah teilt ihre Erfahrungen zu Lern-Fair Plusâș

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privat

Team MĂŒnchenTeam StuttgartTeam Berlin


Du wohnst weder in der Stuttgart, Berlin oder MĂŒnchen,  bist aber interessiert daran, einen Hub in deiner Stadt aufzubauen? Melde dich gerne an team@lern-fair.de und wir unterstĂŒtzen dich dabei!

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Zwei regional fokussierte Förderungen ermöglichen es, die Engagierten fĂŒr den Kraftakt des Hub-Aufbaus in Berlin und Stuttgart auf Minijob-Basis anzustellen. Dies ist durch großzĂŒgige Förderungen durch die Gerl-Stiftung in Berlin sowie vier Stiftungen aus dem Arbeitskreis Bildungschancen des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks möglich: der Dieter von Holtzbrinck Stiftung, der Vector Stiftung, der Bauder Stiftung, und der Wolkenputzer Stiftung. Wir danken fĂŒr die Förderungen, welche die Lern-Fair Hubs bald zur RealitĂ€t machen.

Mein Name ist Sarah, ich bin 23 Jahre alt und studiere Englisch und Italienisch an der UniversitĂ€t Heidelberg. Ich begeistere mich allgemein immer wieder fĂŒr die verschiedensten Sprachen, lerne zurzeit Koreanisch und TĂŒrkisch im Alleingang und finde es super spannend, dabei die besten Lernmethoden fĂŒr mich zu entdecken.


Somit bin ich auch oft im digitalen Bereich unterwegs, da es sich teilweiseetwas schwierig gestaltet, einfach mal so in das entsprechende Land zu kommen. Duolingo, YouTube und verschiedene andere Plattformen im Internet halfen mir dabei, jegliche Information zu erhalten, die ich benötigte. Ganz besonders spannend finde ich das Einbinden von eben jenen digitalen Medien und Programmen wie Sprachenlern-Apps oder weiteren Hilfsmitteln im Unterricht. Meiner Meinung nach hat der digitale Fortschritt noch lÀngst nicht den Höhepunkt erreicht und um immer aktuellen und abwechslungsreichen Unterricht bieten zu können ist die digitale Seite der Bildung ein unverzichtbares Instrument.

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Wie ich auf Lern-Fair Plusâș aufmerksam wurde

‍Das Lern-Fair Plus Programm habe ich nur durch Zufall entdeckt, ich kannte die Organisation zwar schon seit Beginn 2020, jedoch fehlte mir die Zeit mich schon vorher ehrenamtlich zu engagieren. Dennoch fand ich das Konzept bildungsbenachteiligten SchĂŒler:innen vor allem in solch schwierigen Zeiten wieder Corona-Pandemie ausreichend und persönliche UnterstĂŒtzung zukommen zulassen eine sehr fortschrittliche und noble Tat. Durch meine UniversitĂ€t wurde ich dann auf das Praktikumsangebot aufmerksam, zu welchem ich mich dann auch bewarb und erfreulicherweise angenommen wurde. Was ich in jenen 6 Monaten gelernt und erfahren habe versuche ich nun in ein paar Worte zu fassen, um dem Ganzen einen gebĂŒhrenden Abschluss meinerseits zu geben.

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Wie ist Lern-Fair Plusâș aufgebaut?

‍Das Programm an sich war gut durchstrukturiert, spannend gestaltet und mit viel Abwechslung und Spaß gefĂŒllt. Durch die teilweise wöchentlichen Workshops konnte ich in vielen Bereichen der Lehre wie zum Beispiel das Betreuen von SchĂŒler:innen bei Hausaufgaben oder der Vorbereitung auf Klausuren Signifikantes lernen. Aber auch das Zwischenmenschliche der Lehrer:innen-SchĂŒler:innen-Beziehung kam nicht zu kurz in Hinblick auf die regelkonforme Kommunikation und das, vor Allem mir sehr wichtige, persönliche Dilemma zwischen großer Empathie zu jedem einzelnen SchĂŒtzling und der gleichzeitigen ProfessionalitĂ€t. Der Fokus lag aber nicht nur auf den SchĂŒler:innen selbst sondern auch unsere eigene Fort- und Weiterbildung wurde durch zahlreiche Peer-to-Peer Calls sowie anderweitige ZusammenkĂŒnfte unterstĂŒtzt. So konnte ich mich mit Gleichgesinnten und Menschen vom Fach ĂŒber Problembereiche wie Unterrichtsvorbereitung, Ressourcen- und Zeitmanagement sowie meine eigenen StĂ€rken und SchwĂ€chen unterhalten und ĂŒber diese reflektieren.

Einen Vortrag den ich persönlich sehr spannend und hilfreich fand war das Lerntagebuch, welches Lernfortschritte und Details der einzelnen SchĂŒler:innen festhalten sollte und ihnen und der Lehrperson somit einen genauen Überblich ĂŒber Lerninhalte und Entwicklung des Einzelnen ermöglichte. Durch diesen Gedankenanstoß sah ich mich auch in meine Zeit als SchĂŒlerin zurĂŒckversetzt, in der es mir teilweise schwer gefallen ist mir vorzustellen, dass ich jegliche Fortschritte in dem einzelnen Fach machte. Durch das schriftliche Festhalten kann man sich jedoch besser vor Augen fĂŒhren von welchem Standpunkt man angefangen hat und wo man sich zum jetzigen Zeitpunkt befindet.

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Was mir an Lern-Fair Plusâș besonders gut gefallen hat

‍Besonders gefallen hat mir die Balance aus ZusammengehörigkeitsgefĂŒhlinnerhalb der Community, Erreichbarkeit der Tutor:innen und der Hilfsbereitschaft der einzelnen Mitglieder. Man hat wirklich gemerkt, dass dieses Projekt von allen zusammen kreiert wurde und jeder seinen Teil dazu leisten konnte. Es wurden ArbeitsblĂ€tter ausgetauscht, Tipps fĂŒr den Unterricht selbst gegeben aber auch Empfehlungen fĂŒr andere Programme zur Weiterbildung, Podcasts und TED-Talks, welche schon besprochene Thematiken nochmal aufgriffen, geposted. Die Peer-to-Peer Calls verbanden uns noch weiter und boten eine willkommene Abwechslung unter Gleichaltrigen zum tristen Studienalltag.

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Warum ich Lern-Fair Plusâș weiterempfehlen wĂŒrde

‍Ich wĂŒrde jedem das Programm ans Herz legen der sich fort - und weiterbilden möchte, sei es im digitalen Bereich der Bildung, im allgemeinen Fokus auf unsere SchĂŒler:innen oder im zwischenmenschlichen und persönlichen Bereich. Durch die letzten 6 Monate konnte ich mir persönlich vieles aneignen, habe aber auch hoffentlich dem einen oder anderen Kind die Chancen auf einen besseren Bildungsabschluss ermöglichen können.

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Du möchtest mehr Informationen zum Programm erhalten?

âžĄïž Hier kannst du dich informieren.

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