29.9.2021

Wie lernt man effizienter?

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Wusstest du schon, dass Studien wie die Pisa-Studie 2000 belegen, dass man durch wirkungsvolle Lernstrategien, Motivation und Selbstvertrauen Inhalte nachhaltig behalten kann? Dabei steht im Bericht der OECD, dass die SchĂŒler:innen, welche genau diese Einstellung zum Lernen haben, bessere schulische Leistungen erzielen. Aus diesem Grund ist es gerade umso wichtiger SchĂŒler:innen das „Wie des Lernens“ zu vermitteln. (vgl. Bericht der OECD, 2003)

In diesem Beitrag stellen wir dir drei Lern-Techniken vor, mit denen du ganz easy Inhalte lernen kannst – als SchĂŒler:in, Student:in oder Lehrer:in! Denn zu einem effektiven und nachhaltigen Lernen gehört nicht nur ein aufgerĂ€umter Arbeitsplatz, gute LichtverhĂ€ltnisse und möglichst wenige Ă€ußere EinflĂŒsse, sondern vor allem auch ein gutes Zeitmanagement. Folgende Techniken zeigen dir Möglichkeiten, wie du diesen entscheidenden Punkt effektiv anpacken kannst.


Die Pomodoro Technik
Die Pomodoro Technik dient dazu, deine geistigen Phasen immer auf der Höhe auszunutzen und es möglichst zu vermeiden, dass das Effizienz-Level durch Überbeanspruchung abnimmt! Dabei arbeitest du in Blöcken: Ein Block umfasst 25 min Arbeitsphase und 5 min Pause.
Nach 5 aufeinanderfolgenden Blöcken folgt eine lÀngere Pause von mind. 20 min und max. 45 min.
Das wichtige bei dieser Technik ist, dass du dir bereits im Vorhinein Gedanken zu folgenden Fragen machen solltest,

  • Welche Ziele verfolgst du fĂŒr deine Arbeitsblöcke?
  • Welche Aufgaben möchtest du erledigen? 
  • Welches Fach lernst du? 
  • Was möchtest du erreichen?

Innerhalb deiner Arbeitsphase solltest du so konzentriert wie möglich an der Aufgabe arbeiten – stelle dein Smartphone in den Flugmodus, begib dich an einen Ort, an dem du dich gut konzentrieren kannst, verschaffe dir Ruhe durch Ohrstöpsel oder Noise-Cancelling Kopfhörer und stelle deinen Timer auf genau 25 Minuten.
Es ist wichtig, dass du genau nach Ablauf der 25 Minuten Stift oder Tastatur auch wirklich aus den HÀnden lÀsst! Schreib keinen Satz mehr zu Ende, oder rechne noch irgendeine Aufgabe fertig - das mag ungewöhnlich klingen, aber soll dir dazu verhelfen, dass dein Gehirn sich möglichst intensiv in den 25 min. konzentrieren kann!
Intensiv solltest du dafĂŒr dann aber auch deine 5-minĂŒtigen Pausen gestalten! Versuche fĂŒr dich die beste Methode zu finden, wie du möglichst schnell und effektiv zur Ruhe kommen kannst. Befasse dich möglichst nicht mit anderen Problemen oder Ablenkungen – auch Social Media, wie Facebook, Instagram, Youtube & Co. haben sich als unvorteilhaft herausgestellt!
Eine gĂ€ngige Form, um Pausen möglichst effektiv fĂŒr die Ruhe und Regeneration des Denkapparates zu nutzen, sind kurze SpaziergĂ€nge, wenn möglich an der frischen Luft, mit entspannender Musik ĂŒber Kopfhörern! 

Die Alpen-Methode
Eine weitere effektive Lernstrategie stellt die Alpen-Methode dar. Sie funktioniert folgendermaßen:


A = Aufgaben notieren

  • Notiere dir ganz genau welche Aufgaben du heute erledigen möchtest!

L = LÀnge abschÀtzen

  • Notiere dir hinter jeder Aufgabe die geschĂ€tzte  Zeit, die du dafĂŒr benötigen wirst. Versuche dich dabei nicht zu ĂŒberschĂ€tzen!

P = Pufferzeiten beachten

  • eben noch angesprochen, aber nicht zu unterschĂ€tzen! Plane dir Pufferzeiten ein, es kann immer mal sein, dass etwas schief geht oder lĂ€nger dauert - mit dem richtigen Puffer wird dein Plan nicht durchkreuzt!

E = Entscheidungen treffen

  • Es ist wichtig, dass du fĂŒr den maximalen Erfolg die richtigen Entscheidungen triffst. Dazu gehört es Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit zu priorisieren und wenn möglich unwichtige Aufgaben zur Seite zu schieben.

N = Nachkontrolle am Abend

  • Nachkontrolle ist wichtig! Hierbei ist aber nicht die Kontrolle deiner Aufgaben gemeint, sondern dein Zeitmanagement des Tages. Hat alles geklappt? Wo lagen Defizite? Wie kannst du den nĂ€chsten Tag noch besser angehen?

Das Eisenhower-Prinzip
Die Grundidee des Eisenhower-Prinzips ist eine gezielte Kategorisierung von Aufgaben. Durch die Einteilung in vier Kategorien soll es einfacher werden zu entscheiden, womit man sich als nÀchstes beschÀftigt. Die Einteilung erfolgt anhand von zwei Parametern: Die Wichtigkeit einer Aufgabe und die Dringlichkeit: Eine Aufgabe gilt dann als wichtig, wenn Sie der Zielerreichung dient, tut sie das nicht gilt sie als unwichtig.
Eine Aufgabe ist dringlich, wenn Sie an einem bestimmten Termin in der nahen Zukunft ihren Sinn verliert, ist es dagegen egal, wann du die Aufgabe erledigst, ist sie nicht dringlich.
Teilt man diese Parameter in zwei Achsen auf, so, kann man Aufgaben in vier Quadranten einteilen:
Wichtig und dringend zu erledigen (A-Aufgaben)
wichtig, aber nicht dringend (B-Aufgaben)
nicht wichtig, aber dringend (C-Aufgaben)
weder wichtig noch dringend (D-Aufgaben)


Anhand dieser Aufteilung wisst ihr, welche Aufgaben ihr nicht sofort erledigen mĂŒsst und welche ihr lieber sofort erledigen solltet.


Es gibt noch zahlreiche weitere Strategien, mit der du dein Zeitmanagement effektiv gestalten kannst. Jede hat ihre Daseinsberechtigung, denn jedes Lernen ist subjektiv und sehr individuell. Warum also nicht einfach mal ausprobieren und schauen, was fĂŒr dich am besten passt! Schreib uns deine Erfahrungen gerne ĂŒber die Sozialen Medien oder Mail zukommen! 

Team MĂŒnchenTeam StuttgartTeam Berlin


Du wohnst weder in der Stuttgart, Berlin oder MĂŒnchen,  bist aber interessiert daran, einen Hub in deiner Stadt aufzubauen? Melde dich gerne an team@lern-fair.de und wir unterstĂŒtzen dich dabei!

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Zwei regional fokussierte Förderungen ermöglichen es, die Engagierten fĂŒr den Kraftakt des Hub-Aufbaus in Berlin und Stuttgart auf Minijob-Basis anzustellen. Dies ist durch großzĂŒgige Förderungen durch die Gerl-Stiftung in Berlin sowie vier Stiftungen aus dem Arbeitskreis Bildungschancen des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks möglich: der Dieter von Holtzbrinck Stiftung, der Vector Stiftung, der Bauder Stiftung, und der Wolkenputzer Stiftung. Wir danken fĂŒr die Förderungen, welche die Lern-Fair Hubs bald zur RealitĂ€t machen.

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